Einrichtung
Voraussetzungen
Für die Installation einer Publikation benötigen Sie einen Account im oliwol Publisher Tool. Wenn Sie eine eigene Domain nutzen möchten, sollten Sie über die technischen Möglichkeiten verfügen, die DNS-Konfiguration bei Ihrem Provider anzupassen.
Publikation erstellen
Über das Onboarding auf dem Dashboard können Sie Ihre erste Publikation erstellen.

Vergeben Sie im Formular einen Titel für Ihre Publikation und wählen Sie ein Rätsel aus.
Sobald Sie eine Publikation anlegen, wird automatisch eine Cloud-Domain eingerichtet, unter der Ihre Publikation als Testumgebung erreichbar ist. Bevor Sie diese für Ihre Nutzer:innen frei zugänglich machen, können Sie Ihre Systeme anbinden und alle Änderungen testen. Für den produktiven Einsatz können Sie zusätzlich eine eigene Domain hinterlegen.
Zu Beginn befindet sich Ihre Publikation im Offline-Modus. Über ein Deployment können Sie in die Testumgebung wechseln. Hierfür ist es erforderlich, dass Sie die Installation der Rätsel abgeschlossen haben.
Rätsel installieren
Bevor Sie die täglichen Rätsel für Ihr Spiel installieren, sollten Sie die Spiel-Einstellungen überprüfen. Sobald die Rätsel installiert sind, lassen sich einige Einstellungen, beispielsweise das Punktesystem eines Spiels, im laufenden Betrieb nicht mehr anpassen. Im Offline-Modus lassen sich alle Einstellungen anpassen und eine Neuinstallation der Rätsel anstoßen.
Nachdem Sie die Konfiguration überprüft haben, können Sie mit der Installation der Rätsel beginnen.

Die Installation kann einige Minuten in Anspruch nehmen. Sie werden benachrichtigt, sobald diese abgeschlossen ist.
Nach erfolgreicher Installation können Sie erstmals Ihre Publikation in der Testumgebung bereitstellen. Wenn sowohl die Installation als auch die Bereitstellung abgeschlossen sind, können Sie Ihre Publikation unter der eingerichteten Cloud-Domain aufrufen.
Bereitstellung
Die Bereitstellung begleitet Sie auf dem Weg vom Offline-Modus bis hin zum produktiven Einsatz Ihrer Publikation. Dieser Weg beinhaltet drei Stufen:
- Offline
- Test
- Live

Für die Stufen Test und Live sind jeweils Bereitstellungen notwendig. Jede Stufe hat Auswirkungen auf Ihre Publikation. Um Ihre Publikation für eine Stufe bereitzustellen, müssen gewisse Voraussetzungen erfüllt werden.
Bevor Sie die Bereitstellung starten, werden Ihnen die Voraussetzungen und ob Sie diese erfüllen angezeigt. Daneben sehen Sie die Auswirkungen, die die jeweilige Bereitstellung mit sich bringt.
Offline
Eine neu erstellte Publikation befindet sich zu Beginn im Offline-Modus. Die Publikation ist nicht aufrufbar. Die Testdomain liefert einen 403 Status-Code zurück.
Voraussetzungen für ein Rollback nach Offline:
- Es findet kein Build statt
Test
Sobald sich die Publikation in der Testumgebung befindet, können Sie diese unter der Testdomain aufrufen. Die Testumgebung ist für Suchmaschinen nicht sichtbar (noindex, nofollow) und auf maximal 30 Requests pro Minute begrenzt.
Voraussetzungen für eine Bereitstellung:
- Domain für Test verbunden
- Rätsel sind installiert
- Es findet kein Build statt
Im Testmodus ist die Offline-Verfügbarkeit aktiv und das System ist auf schnellen Seitenaufbau optimiert. Zusätzlich werden in der Konsole der Browser-DevTools Debug-Ausgaben ausgegeben, darunter auch die aktuellen Daten Ihrer Publikation — hilfreich für den Aufbau und Test einer Publikation (Layout, Inhalte, Anbindung der SSO und Paywall).
Publikationen können jederzeit aktualisiert werden. Nachdem Sie Änderungen vorgenommen und gespeichert haben, wird eine neue Version erstellt, die innerhalb weniger Minuten auf Ihrer Testdomain automatisch publiziert wird. Sie werden informiert, sobald die neue Version publiziert ist.
Beim Hinzufügen oder Ändern von FAQs sowie einer verknüpften SSO oder Paywall wird ebenfalls eine neue Version erstellt.
Nicht synchronisiert
Sobald Ihre Publikation sich im Livemodus befindet, werden künftige Änderungen zunächst automatisiert im Testmodus publiziert. Dadurch sind der Live- und Testmodus nicht synchron. Um beide Umgebungen zu synchronisieren und Ihre Änderungen produktiv zu stellen, müssen Sie eine Synchronisation durchführen.
Live
Ihre Publikation ist online und somit für jede Person frei zugänglich. Im Livemodus sind die Offline-Verfügbarkeit und die Optimierung für schnellen Seitenaufbau aktiv. Debug-Ausgaben sind deaktiviert.
Voraussetzungen für eine Bereitstellung:
- Eigene Domain für Live-Betrieb verbunden
- Rätsel sind installiert
- Es findet kein Build statt
- Ihr Paket erlaubt den Live-Betrieb
- Sie haben mindestens 1 freies Kontingent an Publikationen
- Ein aktives Abonnement für die Publikation ist vorhanden
Rollback
Sie haben jederzeit die Möglichkeit, eine Bereitstellung rückgängig zu machen. Um eine Publikation offline zu nehmen, müssen Sie, wie bei einer Bereitstellung, jede Umgebung nacheinander zurücksetzen — von Live zurück nach Test, dann von Test nach Offline.

Sie können eine produktive Umgebung nicht direkt in den Offline-Modus versetzen. Beim Rollback von Live nach Test ist die Live-Domain nicht mehr erreichbar, die Publikation läuft jedoch weiter unter der Test-Domain. Ein Rollback ist dann sinnvoll, wenn Sie Ihre Publikation generell deaktivieren möchten oder Sie die Spiel-Konfiguration anpassen wollen.
Integration
Jede Publikation läuft auf einer eigenen Domain. Sie können die Publikation direkt unter dieser Domain nutzen oder über einen Iframe bzw. ein Script in eine bestehende Seite einbinden.
Direkte Nutzung
Bei der direkten Nutzung wird Ihre Publikation über die verknüpfte Domain ausgespielt. Da es sich um eine eigenständige Seite handelt, empfiehlt es sich, weitere Anpassungen vorzunehmen. Laden Sie Ihr Logo als SVG-Format hoch und wählen Sie Ihre Markenfarbe aus.
Weitere Informationen zum Logo und dem Design im Allgemeinen finden Sie im Abschnitt Layout.
Aus datenschutzrelevanten Gründen sollte neben dem Impressum und den Datenschutzrichtlinien auch eine Consent Management Plattform angebunden werden.
Der entscheidende Vorteil dieser Integration ist das Erlebnis für Ihre Nutzer:innen. Es steht einzig das Spiel im Vordergrund – ohne zu scrollen oder anderweitig abgelenkt zu werden. Ihre Publikation ist auch offline oder bei sehr schlechtem Netz jederzeit erreichbar. Zusätzlich können alle Werbeplätze um das Spiel herum bestückt werden.
Iframe & Script
Wenn Sie Ihre Publikation in eine bereits bestehende Seite einbinden möchten, können Sie dies via Iframe oder Script tun. Den Embed-Code finden Sie in der Publikationsübersicht über das Kontextmenü (drei Punkte oben rechts) Ihrer Publikation. Der Dialog hält für beide Varianten einen eigenen Bereich bereit, der sich aufklappen lässt.
Von dort können Sie den Integrations-Code in die Zwischenablage kopieren und auf Ihrer Seite an die gewünschte Stelle einfügen.
Einbetten lässt sich Ihre Publikation auf Ihrer Hauptdomain und auf jeder Adresse darunter. Läuft Ihr Rätsel etwa unter raetsel.beispiel.de, funktioniert die Einbettung ebenso auf beispiel.de, auf www.beispiel.de und auf einer Testumgebung wie uat.beispiel.de. Dazu liefert Ihre Publikation den Header Content-Security-Policy: frame-ancestors mit den erlaubten Domains aus. Die Cloud-Domain lässt sich dagegen von jeder Seite aus einbetten, sodass sich die Integration schon vor dem Verbinden Ihrer eigenen Domain ausprobieren lässt.
Damit Ihre Publikation nicht zusätzlich unter ihrer eigenen Adresse in den Suchergebnissen erscheint, aktivieren Sie im selben Dialog den Schalter indexifembedded.
Sie können die Breite und den CSS-Code des Iframes auf Ihre Bedürfnisse anpassen. Die Höhe wird über ein postMessage-Event gesteuert und passt sich an den Inhalt Ihrer Publikation an.
Über die Auswahl Farbmodus im selben Dialog bestimmen Sie, ob die eingebettete Publikation dem Gerät folgt oder fest hell oder dunkel erscheint. Ein fester Modus steht als Parameter color-scheme in der Adresse des Iframes, und der Iframe selbst trägt in jedem Fall das passende color-scheme. Eingebettet zeichnet die Publikation keinen eigenen Hintergrund: Der Rahmen ist in beiden Modi durchsichtig und zeigt den Hintergrund Ihrer Seite. Aus demselben Grund setzt der Embed-Code keinen Rahmen. Wie der Farbmodus zustande kommt und was bei einem selbst gebauten Iframe zu beachten ist, steht unter Farbmodus.
Über denselben Weg gibt Ihre Publikation ihre Custom-Events an die umgebende Seite weiter. Ihre Seite kann so auf jede Interaktion im Rätsel reagieren, etwa Werbung nachladen oder ein eigenes Angebot einblenden.
Das Attribut referrerpolicy im Embed-Code gibt der Publikation die Adresse der Seite weiter, in die sie eingebettet ist. Daraus entsteht die Adresse, zu der Nutzer:innen nach Anmeldung oder Paywall zurückkehren.
Ein Klick, der aus der Publikation herausführt, übernimmt das gesamte Browserfenster. Das gilt für die Anmeldung, für den Handlungsaufruf einer Paywall und für gewöhnliche Links wie Impressum oder Datenschutz. Die Anmeldung kann die einbettende Seite auch selbst übernehmen, beschrieben unter Anmeldung übernehmen. Die Zielseite steht damit in voller Breite und mit ihrer eigenen Adresse in der Adresszeile, statt im Rahmen der Einbettung zu erscheinen. Nach der Anmeldung führt die Rückkehradresse zurück auf Ihre Seite.
Verweise auf Ihre anderen Rätsel im Menü unter Weitere Rätsel und am Ende eines Spiels führen zu der Seite, auf der das jeweilige Rätsel eingebettet ist, und übernehmen ebenfalls das gesamte Browserfenster. Ist für ein Rätsel keine solche Seite hinterlegt, führt der Verweis zur Adresse des Rätsels selbst. Läuft die Einbettung auf einer anderen Subdomain derselben Domain, etwa auf einem Testsystem, führt der Verweis zur gleichen Seite auf dieser Subdomain. Aus https://www.beispiel.de/raetsel/sudoku/ wird auf test.beispiel.de die Adresse https://test.beispiel.de/raetsel/sudoku/, die hinterlegte Adresse bleibt beim Wechsel vom Test- in den Livebetrieb also dieselbe. Subdomains, auf denen bereits eines Ihrer Rätsel hinterlegt ist, behalten die dort hinterlegten Seiten. Betreiben Sie mehrere Portale, bleibt der Verweis auf dem Portal, auf dem gerade gespielt wird.
Ein selbst geschriebener Iframe mit dem Attribut sandbox verhindert diese Übernahme. Die Zielseite erscheint dann im Rahmen der Einbettung. Damit die Übernahme funktioniert, gehört allow-top-navigation zu den erlaubten Berechtigungen. Der Embed-Code aus der Publikationsübersicht setzt kein sandbox und ist davon nicht betroffen.
Im Kopf der Publikation erscheint auf deren Startseite der Name, den Sie im Tab Allgemein pflegen. Er steht dort in einer Serifenschrift. Haben Sie unter Layout eine eigene Schrift hochgeladen, erscheint er in dieser.
Bei der Integration über Iframe oder Script wird kein Logo innerhalb der Publikation ausgespielt. Der Name tritt an dessen Stelle.
Die Integration via Script funktioniert auf dieselbe Art. Auch hierbei können Breite und CSS angepasst werden. Die Script-Variante ist speziell bei der Nutzung von Javascript-Frameworks, wie React oder Vue, eine empfohlene Alternative.
const puzzle = (node) => {
const iframe = document.createElement('iframe');
iframe.setAttribute('referrerpolicy', 'no-referrer-when-downgrade');
iframe.setAttribute('width', '450');
iframe.setAttribute('src', 'https://sudoku.example.com');
iframe.setAttribute('title', 'Sudoku');
iframe.setAttribute('height', '720');
iframe.style.border = 'none';
iframe.style.colorScheme = 'light dark';
iframe.style.display = 'block';
iframe.style.overflow = 'hidden';
iframe.style.marginLeft = 'auto';
iframe.style.marginRight = 'auto';
iframe.onload = () => {
window.addEventListener('message', function(e) {
if (e.origin !== 'https://sudoku.example.com' || e.source !== iframe.contentWindow) {
return;
}
const message = e.data;
if (message.source !== 'oliwol') {
return;
}
if (typeof message.height === 'number') {
iframe.style.height = message.height + 'px';
}
}, false)
};
node.after(iframe);
}
puzzle(document.getElementById('sudoku-wrapper'));
Nachrichten an Ihre Seite
Eine eingebettete Publikation meldet der umgebenden Seite, wie hoch sie ist, welchen Farbmodus sie zeigt und was im Rätsel passiert. Alle Nachrichten kommen über postMessage und tragen dieselbe Property source mit dem Wert oliwol. Daran erkennt Ihre Seite die Nachrichten Ihrer Publikation, auch wenn Werbe- oder Consent-Skripte eigene Nachrichten senden.
| Nachricht | Property | Inhalt |
|---|---|---|
| Höhe | height | Die Höhe des Inhalts in Pixeln, beim Aufbau und bei jeder Änderung. |
| Farbmodus | colorScheme | dark oder light, beim Aufbau und bei jedem Wechsel. |
| Custom-Event | event und detail | Name und Payload eines Custom-Events. |
Höhe und Farbmodus sind Zustandsmeldungen. Sie beschreiben, wie die Publikation gerade aussieht, und stehen für keine Interaktion. In der Event-Liste tauchen sie deshalb nicht auf.
Der Farbmodus erreicht Ihre Seite, sobald die Publikation geladen ist, und danach bei jedem Wechsel. So lässt sich Ihr eigenes Layout auf den Modus einfärben, in dem gespielt wird:
window.addEventListener('message', (event) => {
if (event.origin !== 'https://sudoku.example.com') {
return;
}
const message = event.data;
if (message?.source !== 'oliwol') {
return;
}
if (typeof message.colorScheme === 'string') {
document.body.classList.toggle('is-dark', message.colorScheme === 'dark');
}
}, false);
Ohne die Prüfung von event.origin nimmt der Listener jede Nachricht an, die auf Ihrer Seite gesendet wird, auch die fremder Skripte. Vergleichen Sie den Wert mit der Adresse Ihrer Publikation, wie im Beispiel oben.
Umgekehrt kann Ihre Seite den Farbmodus auch vorgeben, etwa wenn sie einen eigenen Umschalter trägt. Wie das geht, steht unter Laufzeitnachricht.
Farbmodus abfragen
Meldet sich Ihr Listener erst später an, etwa nach der Zustimmung in einem Consent-Dialog, hat er die erste Meldung verpasst. Er kann den aktuellen Farbmodus deshalb jederzeit erfragen:
const frame = document.getElementById('sudoku');
frame.contentWindow.postMessage(
{ source: 'oliwol', request: 'colorScheme' },
'https://sudoku.example.com'
);
Bei der Integration via Script ist der Rahmen die im Skript erzeugte Variable, die Anfrage geht dann an iframe.contentWindow. Steht der Iframe im Markup, führt document.getElementById(...) zu ihm, sofern er eine id trägt.
Die Antwort kommt in derselben Form wie die reguläre Meldung, also mit source und colorScheme, und wird von demselben Listener entgegengenommen. Sie kommt auch dann, wenn sich der Farbmodus seit der letzten Meldung nicht verändert hat.
Die Höhe wird über denselben Weg gemeldet und trägt dieselbe Property source. Ein Listener kann beide Nachrichten entgegennehmen, wie im Beispiel der Script-Integration gezeigt.
Zuletzt besuchte Seite
Ihre Publikation ist eine Single Page Application. Ein Wechsel innerhalb des Rätsels, etwa auf /statistiken, ändert nur die Adresse im Iframe. Die umgebende Seite erfährt davon nichts und kann die Adresse des Iframes auch nicht auslesen. Wird sie neu geladen, beginnt der Iframe deshalb wieder auf der Startseite der Publikation.
Das Custom-Event PageView meldet jeden Seitenwechsel mit dem Pfad der neuen Seite in detail.to.fullPath. Damit lässt sich der Pfad in der Adresse Ihrer Seite festhalten, hier als Parameter raetsel, und beim nächsten Laden an den Iframe übergeben. Der Name des Parameters ist frei wählbar.
const origin = 'https://sudoku.example.com';
const param = 'raetsel';
const puzzle = (node) => {
const iframe = document.createElement('iframe');
const src = new URL(origin);
try {
const target = new URL(new URLSearchParams(window.location.search).get(param) ?? '/', origin);
if (target.origin === origin) {
src.pathname = target.pathname;
src.search = target.search;
src.hash = target.hash;
}
} catch (error) {
// Keine lesbare Adresse im Parameter: Der Iframe beginnt auf der Startseite.
}
iframe.setAttribute('referrerpolicy', 'no-referrer-when-downgrade');
iframe.setAttribute('width', '450');
iframe.setAttribute('src', src.href);
iframe.setAttribute('title', 'Sudoku');
iframe.setAttribute('height', '720');
window.addEventListener('message', (e) => {
if (e.origin !== origin || e.source !== iframe.contentWindow || e.data?.source !== 'oliwol') {
return;
}
if (typeof e.data.height === 'number') {
iframe.style.height = e.data.height + 'px';
}
const path = e.data.event === 'PageView' ? e.data.detail?.to?.fullPath : null;
if (typeof path === 'string' && path.startsWith('/')) {
const url = new URL(window.location.href);
path === '/' ? url.searchParams.delete(param) : url.searchParams.set(param, path);
history.replaceState(history.state, '', url);
}
}, false);
node.after(iframe);
};
puzzle(document.getElementById('sudoku-wrapper'));
Der Listener meldet sich an, bevor der Iframe eingefügt wird. So erreicht ihn auch der PageView der ersten Seite. Die Prüfung von e.source lässt nur Nachrichten des eigenen Iframes durch. Ohne sie verarbeitet jeder Listener auch die Nachrichten eines zweiten Rätsels derselben Publikation auf der Seite und überschreibt dessen Höhe und Parameter. Zwei Rätsel auf einer Seite brauchen außerdem je einen eigenen Parameter.
Nach einem Wechsel auf /statistiken steht in der Adresszeile ?raetsel=%2Fstatistiken. Ein Neuladen, ein Lesezeichen oder ein geteilter Link führt dann direkt auf diese Seite des Rätsels. Auf der Startseite verschwindet der Parameter wieder. history.replaceState ändert dabei nur die Adresse und legt keinen zusätzlichen Eintrag im Verlauf an.
Leitet die Publikation um, etwa weil eine Seite hinter einer Paywall steht, meldet PageView die Seite, auf der der Iframe tatsächlich landet. Der Parameter folgt dieser Seite.
Beim Iframe-Code entfällt das src im Markup, und das Skript setzt die Adresse genau einmal. Stünde die Startseite im Markup, würde sie bereits geladen, bevor das Skript die Adresse umstellt.
<iframe id="sudoku" width="100%" height="720" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade" title="Sudoku"></iframe>
<script>
(function () {
const origin = 'https://sudoku.example.com';
const param = 'raetsel';
const iframe = document.getElementById('sudoku');
const src = new URL(origin);
try {
const target = new URL(new URLSearchParams(window.location.search).get(param) ?? '/', origin);
if (target.origin === origin) {
src.pathname = target.pathname;
src.search = target.search;
src.hash = target.hash;
}
} catch (error) {
// Keine lesbare Adresse im Parameter: Der Iframe beginnt auf der Startseite.
}
window.addEventListener('message', function (e) {
if (e.origin !== origin || e.source !== iframe.contentWindow || e.data?.source !== 'oliwol') {
return;
}
if (typeof e.data.height === 'number') {
iframe.style.height = e.data.height + 'px';
}
const path = e.data.event === 'PageView' ? e.data.detail?.to?.fullPath : null;
if (typeof path === 'string' && path.startsWith('/')) {
const url = new URL(window.location.href);
path === '/' ? url.searchParams.delete(param) : url.searchParams.set(param, path);
history.replaceState(history.state, '', url);
}
}, false);
iframe.src = src.href;
})();
</script>
Der Parameter steht in der Adresse Ihrer Seite und lässt sich über einen Link beliebig setzen. Übernommen werden daraus nur Pfad, Query und Fragment. Die Domain stammt immer aus origin, der Iframe lädt so ausschließlich Seiten Ihrer Publikation. Eine Adresse wie ?raetsel=//example.org wird verworfen, der Iframe beginnt dann auf der Startseite.
Jeder geteilte Link mit dem Parameter ist eine weitere Adresse derselben Seite. Ein <link rel="canonical"> auf die Adresse ohne Parameter führt diese Varianten für Suchmaschinen zusammen.
Anmeldung übernehmen
Läuft die Publikation in einer App, etwa in einem WebView mit Iframe, soll die Anmeldung oft nicht auf der Anmeldeseite für das Web landen, sondern in der Anmeldung der App. Dafür trägt die Adresse des Iframes den Parameter login=event:
<iframe src="https://sudoku.example.com/?login=event" referrerpolicy="no-referrer-when-downgrade"></iframe>
Mit diesem Parameter öffnet die Publikation keine Anmeldung mehr. Sie sendet nur das Custom-Event LoginTriggered an die umgebende Seite, mit dem Auslöser in trigger und dem Pfad für die Rückkehr in path. Was danach geschieht, bestimmt die umgebende Seite.
- Der Parameter gilt für jeden Login-Weg der Publikation: die externe Anmeldeseite, den Login über iframe und die integrierte Anmeldung.
- Er gilt für die gesamte Sitzung, auch nachdem Nutzende innerhalb der Publikation die Seite gewechselt haben.
- Er wirkt nur in einer Einbettung. Wird die Adresse mit dem Parameter direkt aufgerufen, verhält sich die Anmeldung wie gewohnt.
- Nach einem Klick auf einen Login bleibt die Publikation auf der aktuellen Seite.
- Wird eine Seite, die eine Anmeldung voraussetzt, oder die Anmeldeseite /anmelden direkt im Iframe aufgerufen, zeigt die Publikation ihre Startseite und sendet LoginTriggered mit trigger: "page".
Nach der Anmeldung erkennt die Publikation den Login auf demselben Weg wie im Web, über die Schnittstelle Ihres Identity Providers. Mit path aus dem Event lässt sich der Iframe danach auf der Seite neu laden, von der aus der Login angestoßen wurde:
const origin = 'https://sudoku.example.com';
const iframe = document.createElement('iframe');
window.addEventListener('message', (event) => {
if (event.origin !== origin || event.data?.source !== 'oliwol') {
return;
}
if (event.data.event === 'LoginTriggered') {
openAppLogin(() => {
const src = new URL(event.data.detail.path, origin);
src.searchParams.set('login', 'event');
iframe.src = src.href;
});
}
}, false);
const src = new URL(origin);
src.searchParams.set('login', 'event');
iframe.setAttribute('referrerpolicy', 'no-referrer-when-downgrade');
iframe.src = src.href;
document.getElementById('sudoku-wrapper').after(iframe);
openAppLogin steht hier für die Anmeldung der App, die nach erfolgreichem Login die übergebene Funktion aufruft.
Ruft der Iframe direkt eine Seite auf, die eine Anmeldung voraussetzt, sendet die Publikation LoginTriggered gleich beim Laden. Ein Listener, der erst danach registriert wird, erhält dieses Event nicht. Im Beispiel steht er deshalb vor dem Einfügen des Iframes.
Domains
Jede Publikation benötigt mindestens eine Domain, um erreichbar zu sein. Das oliwol Publisher Tool unterscheidet zwischen Cloud-Domains und eigenen Domains.
Cloud-Domain
Beim Anlegen einer Publikation wird automatisch eine Cloud-Domain erstellt. Hierbei handelt es sich um eine Subdomain unter der Domain des oliwol Publisher Tools.
Die Cloud-Domain ist sofort einsatzbereit — eine DNS-Konfiguration ist nicht erforderlich. Sie dient als Testumgebung und kann in der Übersicht Ihrer Publikationen auf der Karte Domains eingesehen werden.
Eigene Domain
Für den produktiven Einsatz können Sie eine eigene Domain hinterlegen. Navigieren Sie hierfür zur Domain-Verwaltung Ihrer Publikation und legen Sie eine neue Domain an.

Nach dem Anlegen einer eigenen Domain zeigt Ihnen das System die erforderlichen DNS-Records an, die Sie bei Ihrem DNS-Provider einrichten müssen. Je nach Konfiguration können dies Records vom Typ A, AAAA, CNAME oder TXT sein.
Eigene Domains sind ab dem Paket Starter verfügbar.
So richten Sie eine eigene Domain ein:
- Legen Sie die Domain in der Domain-Verwaltung Ihrer Publikation an
- Übernehmen Sie die angezeigten DNS-Records in die DNS-Einstellungen Ihres Providers
- Das System prüft automatisch, ob die DNS-Konfiguration korrekt hinterlegt ist
- Bei erfolgreicher Überprüfung wechselt der Status auf Verbunden
Es kann einige Stunden dauern, bis Ihre DNS-Einstellungen sichtbar sind. Sollte eine Überprüfung nach mehr als 48 Stunden fehlschlagen, kann dies auf eine falsche Konfiguration zurückzuführen sein.
WWW-Redirect
Beim Anlegen einer eigenen Domain können Sie festlegen, wie mit der WWW-Variante Ihrer Domain umgegangen werden soll:
- Root → WWW: Leitet example.com auf www.example.com weiter
- WWW → Root: Leitet www.example.com auf example.com weiter
- Kein Redirect: Beide Varianten werden nicht weitergeleitet
Status einer Domain
Eigene Domains durchlaufen nach dem Anlegen einen Verifizierungsprozess:
- Ausstehend — Domain wurde angelegt, DNS-Records müssen eingerichtet werden
- Verifizierung — DNS-Records werden geprüft
- Verbunden — DNS-Konfiguration ist korrekt, die Domain ist aktiv
- Fehlgeschlagen — DNS-Konfiguration konnte nicht verifiziert werden
SSL-Zertifikat
Für jede Domain wird automatisch ein SSL-Zertifikat bereitgestellt. Ein manueller Schritt ist hierfür nicht erforderlich.
Konfiguration
Was eine Domain eingestellt hat, finden Sie unter Konfiguration, erreichbar über einen Klick auf die Zeile oder über das Aktionsmenü. Dort stehen die DNS-Einträge und die Auswahl der Marke.
Erscheinungsbild
Jede Domain kann ein eigenes Erscheinungsbild tragen: Logo, Icon, Schrift, Akzentfarbe und individuelles CSS. Diese Werte hängen an der Marke, auf die die Domain zeigt. Wie Marke und Publikation zusammenspielen, lesen Sie im Abschnitt Erscheinungsbild je Domain.
Ohne Marke zeigt eine Domain das Erscheinungsbild ihrer Publikation.




